Lieblingsblume

Blumenhaus Ehling - Blumen für das Münsterland

Rosen

Generell werden in unserer gemäßigten Klimazone vier Gruppen Schnittrosen gezüchtet und kultiviert: die Edlen mit einer sehr großen, charaktervollen Blüte, die Spritzigen mit kleinem, ausdrucksstarkem Flor, die aparten Doldenblütigen und die “urwüchsigen” Rosensorten aus dem Freiland. Kein Problem also, für jeden Anlass, jede Aussage und jede Stimmung jederzeit die “richtige” Rose für sich und seine Lieben auszuwählen.

Heute sind Dank dem Fleiß der Züchter mehr als 100.000 Rosensorten bekannt. Es blühen Beet-, Edel-, Kletter-, Park-, Moos-, Zwerg oder Bodendeckerrosen, englische, historische, Remontantrosen, Multiflora, Polyantha, Floribunda, Centifolien, Bibernellen, Gallica-, Alba-, Damaszener- oder Bourbonrosen.

Schön sind alle Arten, und jede besitzt ihren eigenen Charakter. Dass die Königin der Blumen nicht an Ausstrahlung verloren hat, verdanken wir im Besonderen den deutschen Rosenzüchtern.

EMOTIONALE BLÜTENPRACHT

Botanisch gesehen sind alle Rosen Sträucher, aber mit verblüffenden Variationen. Gerade einmal 20 Zentimeter hoch wächst die rosablühende ‘Perla de Montserrat’, zehn Meter Höhe erreicht die Sorte ‘Kiftsgate’. Die Topfrose auf der Fensterbank, der Rosenstrauß in der Kristallvase, die Kletterrose am Hauseingang, die Beet- und Bodendeckerrosen im Garten oder die Sträucher im Park - überall entfalten die Königinnen ihren Charme und wecken durch ihren Duft Erinnerungen an vergangene Zeiten.

ROSENGESCHICHTE

Mit dem Attribut alt oder historisch werden Rosen bedacht, die bereits vor 1867 existierten. In diesem magischen Jahr erblickte die erste moderne Edel-Rose, ‘La France’, das Licht der Welt. Aus den Züchtungen der ersten Jahre - sparrige Stöcke mit wenig Laub, denen nur die Knospe an der Spitze ein wenig Farbe verlieh - sind heute viele wunderschöne und vor allem krankheitsresistente Sorten entstanden, beispielsweise die weiße ‘Evening Star’, die rote ‘Barkarole’, die rosafarbene ‘Aachener Dom’ oder die kräftig sonnengelbe ‘Remenber me’. Der Zauber der alten Gartenrosen trat dann ein wenig in den Hintergrund. Vergessen waren diese schönen Sorten jedoch nie. Heute sind unter den weltweit regisrierten Rosensorten jede Menge historischer Rosen - oder Sorten, die ihnen gleichen.

ROSENSPRACHE

Sie möchten einen Rosenstrauß verschenken? Dann wählen Sie die Farbe mit Bedacht. Klassisch dunkelrote großblütige Rosen sprechen von tief empfundener Liebe, einen Hauch Erotik bringen orangerote Blüten ins Spiel und ein zartes Rosé übermittelt die ersten Sympathien. Eine weiße Rose gilt als Wink der Verschwiegenheit. Dass die Rose für Liebe und Zuneigung steht, ist bekannt. Aber wussten Sie auch, dass das Gelb das Gold unter den Farben ist und somit in Verbindung mit Rosen für zu erhoffenden Reichtum an sinnlicher Liebe, Glückseligkeit und Harmonie verstanden wird?

ENGLISCHE ROSEN

Englische Rosen wirken besonders durch ihre zarten Farben und den intensiven Duft. Neben den pastellfarbenen und karmesinroten Sorten sind fliederrosa- und apricotfarbene aktuell. Und: Englische Rosenblüten begeistern immer durch ein Farbenspiel, etwa von Apricot über Weiß mit Rosa oder von Bernstein über Gelb nach Weiß. In der Regel sind die Blüten mit mehr als 100 Blättern pro Blüte sehr stark gefüllt, gedreht, geviertelt oder gewirbelt.

Pflegetipps

Einstellgefäße sollten – auch von innen – rückstandsfrei sauber sein. Bei glattwandigen Vasen ist das kein Problem. Gefäße mit Oberflächenstruktur werden fast wie von selbst porentief rein, wenn man sie mit warmem Wasser füllt und eine “Kukident-Tablette” darin auflöst. Die Vase danach bitte gründlich heiß ausspülen.

Das Vasenwasser sollte möglichst wenig Sauerstoff enthalten, die Bläschen können die Leitungsbahnen der Rosen schnell verstopfen. Man nimmt daher lauwarmes Wasser und füllt es langsam in das Gefäß.

Ein Zusatz von Frischhaltemitteln verlängert die Haltbarkeit deutlich. Der Grund: Bakterien im Vasenwasser können sich kaum vermehren, und die Rosen erhalten einen notwendigen Nahrungsnachschub. Bitte keinen Zucker verwenden. Er ist zwar Blumennahrung, doch auch Bakterien lieben es süß und vermehren sich explosionsartig.

Rosen vor dem Einstellen in die Vase mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Damit werden die Wasserleitungsbahnen in den Stielen frei.

Die Königin der Blumen mag kein Sonnenbad. Die Blumen verdunsten dann mehr Wasser als sie über die Stiele wieder aufnehmen können. Auch Zugluft bereitet Schnittrosen große Probleme.

Es gibt extreme “Vieltrinker” unter den Rosen. Daher regelmäßig nachschauen, ob sich genügend Wasser im Gefäß befindet.


Fotos Quelle: pixabay / Tollwasblumenmachen.de

Blumenhaus Ehling

46342 Velen - Ramsdorf
Lange Str. 36

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Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
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08:00 - 13:00 Uhr
Sonntag
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