Lieblingsblume

Blumenhaus Ehling - Blumen für das Münsterland

Lilie - bringt den Sommer ins Haus

Duftwunder

Lilien zählen in Deutschland zu den zehn beliebtesten Schnittblumen. Ihre königliche Haltung, die klaren, ausdrucksstarken Farben und vor allem ihr anregender Duft tragen dazu bei. Nicht zu vergessen die gute Haltbarkeit.

Lilien sind facettenreiche Blumenpersönlichkeiten: Einige Sorten mit großen, weit geöffneten Schalenblüten in leuchtenden Farben wirken sommerlich-fröhlich; andere mit reinweißen, länglichen Trichterblüten haben eine kühle und elegante Ausstrahlung. Alle Arten und Sorten gehören zu den haltbaren Schnittblumen. Sie harmonieren mit den unterschiedlichsten Wohnstilen: Weiße Lilien in Glas- oder Metallgefäßen kommen gut in einer extravaganten Umgebung zur Geltung, während Lilien in warmen Farbtönen hervorragend in ein ländliches Interieur passen. Und zum 50er Jahre Stil, der derzeit eine Renaissance erlebt, gehören Einzelblüten in "plastikfarbenen" Gefäßen.

Blick in die Geschichte

Lilien sind seit mehr als 3.500 Jahren bekannt. Die älteste Abbildung stammt von den Minoern der Mit-telmeerinsel Kreta. Die darauf dargestellte Lilie ist die Lilium candidum, heute noch als Madonnenlilie hoch geschätzt. Mit den Römern kam diese Lilie über Europa nach England, wo sie im Mittelalter als heilige Blume verehrt und mit der Jungfrau Maria in Verbindung gebracht wurde. Daher auch ihr volkstümlicher Name. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kamen mehrere europäische Arten, etwa L. martagon, und 1629 die erste amerikanische Lilie, L. canadense, die kanadische Wasserlilie, hinzu.

Bis zum 19. Jahrhundert wurden Lilien aus dem Fernen Osten, China und Japan nach Europa eingeführt. In diesem Jahrhundert begann die professionelle Sammlung immer neuer Arten, die bis heute andauert. Bei den Importen handelte es sich um Wildlilien. Während des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wurden immer mehr Kreuzungen der verschiedenen Hybriden geschaffen. Das Interesse an ihnen wuchs nach dem 2. Weltkrieg weiter, seither gibt es Hunderte von Hybriden.

Verbreitung

Lilien sind in den gemäßigten Klimazonen zu Hause. Man findet sie in der nördlichen Hemisphäre von Sibirien bis Indien, von Europa bis China und Japan sowie in Nordamerika. Die Verschiedenartigkeit ihres Lebensraumes ist einmalig und reicht vom Bergland über Grasland bis zu Waldgegenden. Man findet Lilien oft unter Büschen und Sträuchern, wo sie vor grasenden Tieren geschützt sind, daneben sogar auf offenem Weideland. Sie gedeiht auf gut feuchten Böden, so findet man sie in Gräben oder Sumpfgebieten.

Frischetipps

Lilien gehören zum "Hochadel" der Zwiebelblumen. Das heißt aber nicht, dass sie außergewöhnlich anspruchsvoll sind. Im Gegenteil – auch wenn die Blüten wie zarte, zerbrechliche Kunstwerke der Natur erscheinen, so sind Lilien doch widerstandsfähig und robust. Sie halten in der Vase nachweisbar länger, wenn sie nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Auch sollte man sie von Äthylenquellen (reifendes Obst, Zigarettenrauch) fernhalten. Blätter im Vasenwasser bieten Angriffsfläche für Bakterien. Bitte nie vergessen: Eine Portion Frischhaltemittel erleichtert die Pflege und verlängert das Leben der Lilien in der Vase um weitere Tage.

Symbolik

Lilien gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie verzaubern schon seit rund 5.000 Jahren Betrachter und Gartenliebhaber. Die symbolische Verwendung der Lilienblüte reicht zurück bin in die Antike. Die Lilie spielte sowohl als weltliches als auch als kirchliches Symbol eine große Rolle. Die französischen Könige trugen die Lilie im Wappen, und im Christentum gilt die weiße Lilie als Symbol der Unschuld und Glaubensstärke.

Vorsicht Blütenstaub

Lilien sind zwar wunderschön, doch kann ihr Blütenstaub zu hässlichen Flecken auf Stoffen und daher verärgerten Kunden führen. Um das Problem von vornherein zu vermeiden, könnte man die Staubgefäße aus der Blüte herausschneiden. Doch gerade diese tragen zur attraktiven (Farb-)Optik der Lilien bei. Blütenstaub sollte keinesfalls mit Wasser entfernt werden, sondern immer trocken mit einer weichen Bürste. Eine weitere Möglichkeit: Den Blütenstaub vorsichtig mit einem Klebeband vom Stoff abheben.


Fotos Quelle: pixabay / Tollwasblumenmachen.de

Blumenhaus Ehling

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