Weihnachten von A bis Z

Blumenhaus Ehling - Blumen für das Münsterland

Freuen Sie sich auch schon so auf Weihnachten? Überraschen Sie Ihre Lieben gern mit kleinen Geschenken? Lieben Sie es, Ihr Umfeld von Woche zu Woche ein wenig weihnachtlicher zu dekorieren? Dann stöbern Sie doch einfach mal in unserem Advents- und Weihnachtslexikon.

Wir wünschen viel Spaß dabei.

Adventliche Blütensterne

Die opulenten Blüten der Amaryllis sind längst zum festen Bestandteil von Advents- und Weihnachtssträußen geworden. Egal ob sie zwischen kräftigem Nadelgrün hervorschauen oder mit rotbeerigen Ilexzweigen und duftendem Eukalyptus kombiniert werden: Amaryllis machen aus jedem Strauß ein üppiges, winterliches Sternbild.

Mit einem Amaryllisstrauß als Dankeschön für eine Einladung zum Adventskaffee oder Abendessen liegt man garantiert richtig. Die Amaryllis gehört übrigens zu den Blumen, deren Charme sich auch vermeintlich floral resistente Männer nicht entziehen können.

Barbarazweige

Im allgemeinen Adventsbrauch spielt in Mitteleuropa der 4. Dezember durch die Barbarazweige eine besondere Rolle. Zweige, die an diesem Tag frisch geschnitten und in die warme Stube gestellt werden, sollen am 24. Dezember aufblühen.

Christrosen

Die europäische Kultblume zum Weihnachtsfest ist die Christrose. Um diese Pflanze ranken sich viele Geschichten. Nach der christlichen Legende soll sie bei der Geburt Christi unweit des Stalles gestanden haben. Die Schwarze Nieswurz wird deshalb Christrose genannt.

Duft

Der typisch weihnachtliche Duft ist - wie ein berauschendes Parfüm - aus vielen, vielen Einzelelementen komponiert. Dazu gehören das harzige Aroma frischgeschnittener Koniferen, Kräuter wie Lavendel, Gewürze wie Anis, Nelken, Zimt, Kardamom, Zitrusfrüchte und natürlich der zarte Duft frischer Blüten.

Engel

Das Wort "Engel" kommt vom griechischen "angelos" und bedeutet Bote. Die Engel gelten als Boten Gottes. Die schönen, süßen Weihnachtsengel sind ein kleiner Abglanz der göttlichen Herrlichkeit. Weihnachtsengel symbolisieren Liebe, Unschuld und Frieden. Die göttlichen Engel sind die Schlüsselfigur von Weihnachten.

Farben

Mehr als 75 Prozent aller Bundesbürger zelebrieren ihr Weihnachtsfest in den Farben Rot, Grün und Gold. Die Nuancen sind von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich - mal ist das Rot hell und leuchtend, eher zum Rotorange hin tendierend, mal ist es gemütlich-warm und leuchtet wie kostbarer Rotwein, mal wird es mit peppigem Pink oder Violett kombiniert.

Neben dieser klassischen Farbstimmung gibt es eine weitere, die all jene Menschen schätzen, denen das Rot, Grün und Gold zu opulent, zu warm, zu traditionell ist. Die so genannten Puristen mögen es klar, schlicht, edel, transparent und doch stimmungsvoll festlich. Hier sind Weiß und Crème angesagt, kombiniert mit Koniferengrün und Gold. Wer's modern mag, der wählt in diesem Jahr die Farben Beige, Braun, Grün und Cremeweiß.

Glücksformel

Die Wissenschaftler haben sie endlich entdeckt, die Formel für das Glück. Sie lautet schlicht: Rot + Grün + Gold = Glück. Wenn man sich mit der Symbolik der Farben ein wenig auskennt, ist die Erklärung ganz einfach. Gold ist Geld, Rot ist Liebe, Grün ist Gesundheit. Die Formel lautet also: Liebe + Gesundheit + Geld = Glück.

Honigkuchen ...

... ein Gebäck aus lebkuchenähnlichem Teig mit Gewürzen, bekannt als Nürnberger Spezialität, obwohl auch in anderen Gegenden verbreitet. Honigkuchen wird mit Zuckerkulör gefärbt, mit Zuckerglasur glasiert und besteht zu mindestens 50 Prozent aus reinem Bienenhonig; darüber hinaus darf Kunsthonig verbacken werden. Aufgrund der Hauptzutat Honig galt Honigkuchen als eines der wertvollsten Festtagsbackwerke. Seine Herstellung verlangt großes handwerkliches Können.

Das Honigkuchengewürz, neben dem Bienenhonig maßgeblich für den Geschmack, besteht aus folgenden Zutaten:

  • 45 Prozent Zimt
  • 20 Prozent Anis
  • 20 Prozent Piment
  • 10 Prozent Nelken
  • 5 Prozent Koriander
  • eine Prise Ingwer.

Zentren der Honigkuchenbäckerei waren früher Nürnberg, Braunschweig, Halle, das Lausitzer Gebiet sowie Danzig, Thorn und Christiansfeld (Dänemark).

Ilex

Von den immergrünen Pflanzen hat sich als weihnachtlicher Zimmerschmuck neben dem Tannenbaum vor allem die Stechpalme (Ilex) gehalten. Sie gilt mit ihren roten Beeren als Symbol der Dornenkrone, an der die Blutstropfen Christi hängen. Die Stechpalmen, auch Winterbeeren oder Stechhülsen genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stechpalmengewächse innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen.

Julfest

Das Julfest war die vornehmste und beliebteste Festzeit der alten Nordgermanen, das dem Sonnengott Fro oder Freyr gewidmete Fest der Wintersonnenwende, gleichsam das Geburtsfest der Sonne, deren Sinnbild das Rad (altnord. hiol oder jol) war. Es begann in der Nacht der Wintersonnenwende und dauerte bis zum jetzigen Dreikönigsabend. Aller Streit ruhte, und die Götter hielten während der zwölf Tage ihre feierlichen Umzüge. Bei frohen Gelagen versammelten sich die Sippen, und als Festgericht ward der mit Grün gezierte, dem Freyr geheiligte Eber aufgetragen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im früheren Schwedisch-Pommern die Namen verschiedener zu dieser Zeit üblicher Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom unerkannt bleiben wollenden Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus geworfen wird), der Juleber oder Julbock, ein feines Gebäck, dem ein Eberkopf oben aufgedruckt ist, Julgrütze, Julbrot etc., an das alte heidnische Fest.

Kerzen

Die Sehnsucht des Menschen nach Licht war zu allen Zeiten vorhanden. Gemütlichkeit und Besinnlichkeit, aber auch etwas Geheimnisvolles geht vom Kerzenschein aus. Es gibt sie in vielen Formen: kurz, dick, schlank, hoch, eckig, rund, bauchig, zylindrisch, pyramidal oder kugelförmig - kaum ein Wunsch bleibt offen, um einen trüben Adventstag oder einen besinnlichen Abend mit dem Strahlen einer Kerze zu bereichern.

Luciafest

Das Luciafest, ein schöner Schwedischer Brauch, beginnt am 13.12. vor Sonnenaufgang. In ganz Schweden kommt die älteste Tochter des Hauses zu ihren schlafenden Eltern, in einem langen weißen Kleid mit einer roten Schärpe und einer Krone aus Blättern, in der sieben brennende Kerzen stecken. In den Händen trägt sie eine Kanne frisch gebrühten Kaffees und ein spezielles Gebäck (Lussekattor). Hinter ihr kommen die Geschwister, ebenfalls in weiß gekleidet, mit Kerzen in den Händen, und alle zusammen singen vom Licht und der Freude des Weihnachtsfestes.

Mistel

Zu den schon in vorchristlicher Zeit wunderbaren Pflanzen gehört die Mistel, deren Zweige als Immergrün die Hoffnung auf das Wiedererwachen der Natur über die dunkle Jahreszeit aufrechterhält. Die Pflanze gilt als zauberkräftig. Ihre Beeren sollen Unheil abwehren können, und die gegabelte Form der Zweige machte sie zum Vorbild der Wünschelrute. Bei den keltischen Völkern war die Mistel heilig und galt als Symbol des Friedens. In ihrem Zeichen versöhnten sich die Feinde und gaben sich den Friedenskuss. Hierher rührt der englische Brauch, dass sich zur Weihnachtszeit Männlein und Weiblein unterm Mistelzweig küssen dürfen.

Nikolaustag

Winterliche Leckereien im Nikolausstiefel? Das ist ohne Zweifel genau das Richtige für die Kleinen. Aber zunehmend (es gibt ja so viele Zwei-Personen-Haushalte ohne Kinder) wird dieser Geschenktag auch von Erwachsenen als "Überraschungsmoment" genutzt. Und für diese gibt es im Winter viele blumige Kostbarkeiten, etwa edle Orchideen, Cyclamensträußchen, Azaleen, Weihnachtssterne oder Alpenveilchen.

O du fröhliche ...

Weihnachtslieder gibt es bei allen christlichen Völkern in großer Zahl. Die ältesten deutschen Weihnachtslieder wurden schon im 11. bis 14. Jahrhundert aufgezeichnet. Die heute bekannten und immer wieder gern gesungenen Weihnachtslieder entstanden meist erst im 18. und 19. Jahrhundert. Eines davon ist "O du fröhliche ...".

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen,
Uns zu versühnen,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere
Jauchzen Dir Ehre,
Freue, freue dich, o Christenheit!

Post an den Weihnachtsmann

In manchen Familien ist die Post an den Weihnachtsmann, beispielsweise mit dem Wunschzettel, ein liebgewordenes Ritual. In Deutschland hat der Weihnachtsmann folgende Adressen:

Adresse vom Weihnachtsmann

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

An den Weihnachtsmann
Himmelsthür, 31137 Hildesheim

Adresse vom Christkind

An das Christkind
51777 Engelskirchen

An das Christkind
21709 Himmelpforten

An das Christkind
97267 Himmelstadt

Adresse vom Nikolaus

An den Nikolaus
49681 Nikolausdorf

An den Nikolaus
Nikolausplatz
66351 St. Nikolaus

Rose von Jericho

Mit wunderschönen Rosen haben diese etwa handgroßen, ein wenig unansehnliche Gebilde, die wie vertrocknete Nester aussehen, nichts zu tun. Ihr Geheimnis enthüllen sie erst, wenn Feuchtigkeit ins Spiel kommt. Wasser erweckt die Rose von Jericho zum Leben, sie reckt und steckt sich, wird grün.

Die Rose von Jericho stammt aus den Wüstengebieten Israels und Jordaniens. Von dort wurde sie zuerst von den Kreuzrittern und später von Pilgern, die Wallfahrten in das Heilige Land unternahmen, nach Europa gebracht und als heilige Pflanze verehrt. Sie gilt als mystisch und soll auch noch in heutigen Tagen die Ewigkeit versinnbildlichen.

Eigentlich haben die kleinen Nester keine eigenen Lebensgeister mehr. Dass sie trotzdem "aufblühen", Grün werden und so scheinbar zum Leben erwachen, ist ein rein physikalischer Vorgang. Die im Wasser liegenden Pflanzenzellen saugen sich nach und nach voll, dadurch zeigt sich das Grün, aber ohne zu assimilieren. Diese besondere Rose wurde früher über Generationen vererbt. Dort wo sie "blühte", war Glück und Segen gesichert. Und noch heute existiert der Brauch, die Rose von Jericho am Weihnachtsabend ergrünen zu lassen. Oft wird zuvor ein kleines Geschenk darin versteckt, das dann allmählich zum Vorschein kommt.

Symbolik

Das Grün in der vorweihnachtlichen Dekoration symbolisiert das Leben, die Farbe Rot (Kerzen, Bänder, Äpfel) stellt die Lebenskraft, das Gold Licht und Sonne dar. Die Kerzen stehen für Licht, die Flamme versinnbildlicht Sonnenlicht und das davon abhängige Leben. Auch unser Weihnachtsschmuck hat symbolische Bedeutung: Früchte (Äpfel, Rosinen, Nüsse, Zapfen) stehen für die Hoffnung auf neues Leben. Backwerk gilt als Sinnbild von alten Glückssymbolen. Andere Schmuckmittel wie Kugeln, Sterne und Engel, dienen als Dekorationsmaterial, haben aber auch eine symbolische Bedeutung, beispielsweise der Stern als "Stern von Bethlehem". Frische Blüten (Christrose, blühende Zweige) verdeutlichen, dass die Natur dem Frost trotzt und weiterlebt.

Türkranz

Der Brauch, Türkränze als Willkommensgruß ins Entree zu hängen, stammt ursprünglich aus Skandinavien. Sie symbolisieren durch die Kranzform die Hoffnung auf Erneuerung und Erwartung des Lichtes. Das Immergrün, wie Buxus, Ilex oder Juniperus soll vor den bösen Kräften des Winters schützen. Aber auch Tanne, Fichte und Kiefer erfüllen diesen Zweck.

Väterchen Frost

In Russland werden die Kinder vom "Väterchen Frost" beschert. (Der amerikanische Weihnachtsmann Santa Claus soll übrigens am Nordpol wohnen). Die Bescherung von Kindern am Heiligen Abend ist erst ab dem 16. Jahrhundert nachweisbar.

Weihnachtsbaum

Der Brauch, am 24. Dezember einen geschmückten Baum im Wohnraum aufzustellen, ist erst gut 200 Jahre alt. In früheren Zeiten begnügte man sich mit immergrünen Sträuchern und Bäumen wie Eibe oder Buchsbaum. In den langen Wintermonaten sollten sie den Menschen Schutz vor Naturgewalten, bösen Mächten und sogar Hexen bieten. Ähnliche Zauberkraft wurde auch vom Wacholder erwartet. Mit seinen würzigen Zweigen räucherte man die Wohnräume und Ställe aus. Der Siegeszug "unseres" Christbaumes begann um 1796 in Deutschland und eroberte von hier aus fast die ganze Welt.

X-mas ...

... wird als englischsprachiger Ausdruck für das Fest verwendet und bedeutet "christmas". Der Buchstabe X ähnelt dem griechischen "chi", mit dem das Wort "christos - Gesalbter" beginnt.

Es gibt die Schreibweisen X-mas oder Xmas, auch Xtmas oder Xstmas

Y

Das Y kann man als "Weihnachtsbuchstaben" bezeichnen. Im Griechischen beginnt damit das Wort "Sohn Gottes". Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, um die Menschen zu erlösen.

Zimt & Co.

Weihnachten ist die Zeit der vielen verlockenden Düfte und wohltuenden Aromen. Ohne sie wäre das große Fest nur halb so schön. Nicht nur die kleinen Räuchermännchen versprühen Tannen-, Weihrauch- und Zimtdüfte, sondern auch Honigkerzen, kleine Vanilleteelichter, ätherische Öle und aromatische Potpourries.

Die Weihnachtsgewürze können noch mehr als nur unsere Nase und Sinne zu betören. In jedem von ihnen steckt ein kleines Gesundheitselixier. So wirkt sich Ceylon Zimt positiv auf unseren Magen und erleichtert die Verdauung, etwas das wir vor allem angesichts der doch meist eher üppigen und fettreichen Weihnachtskost als sehr wohltuend empfinden. Sternanis entfaltet ebenfalls eine beruhigende, lindernde Wirkung bei Verdauungsbeschwerden oder Blähungen und hilft auch bei Husten und Erkältungen. Auch Gewürznelken sind gut für den Magen und bei Entzündungen, ebenso wie Kardamom, der nicht nur ein hervorragendes Mittel gegen "unangenehmen Knoblauchgeruch" ist, sondern sich auch positiv auf unser Herz und unseren Magen auswirkt. Nicht zu verachten ist die Muskatnuss, die in kleinen Mengen während der trüben Jahreszeit ein richtiger Muntermacher und Stimmungsaufheller ist. Die ätherischen Öle der Gewürze fördern die Durchblutung und geben uns "innere Wärme". Es ist also kein Zufall, dass wir uns Weihnachten ohne Gewürze gar nicht vorstellen können, ihre Düfte in unseren Wohnräumen verbreiten und dass wir seit jeher so gerne unsere Plätzchen mit ihnen schmackhafter und bekömmlicher machen.

Foto Quelle: Christian Junk

Blumenhaus Ehling

46342 Velen - Ramsdorf
Lange Str. 36

Telefon: 02863 / 65 33
Telefax: 02863 / 69 10

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
Samstag
08:00 - 13:00 Uhr
Sonntag
10:00 - 12:00 Uhr